Der See

Die ca. 3ha große Biberbucht liegt in der Nähe von Krumbach (Schwaben, Bayern) und entstand in den 80er-Jahren durch den Kiesabbau. Ab Mitte/Ende der 80er wurden regelmäßig Karpfen, Schleien, Hechte, Zander und Weißfische bis etwa zur Jahrtausendwende besetzt. Von da an war es den Eigentümern aufgrund ihres Alters und mangels Nachfolge nicht mehr möglich, sich um den See zu kümmern und er fiel in einen Dornröschenschlaf. Die Ufer wuchsen zu, der Biber fällte munter Bäume in den See und die Fische wurden sich selbst überlassen.

Über 15 Jahre später erwacht der See nun langsam aus seinem Schlaf und kann wieder befischt werden. Die Fische vermehren sich zwar überwiegend von selbst, jedoch sind auffallend viele große Fische vorhanden (Hecht ab 80cm, Karpfen ab 15Kg). Auffallend bei den Karpfen sind die riesigen Bäuche, was wohl  neben der Zuchtform, an dem Übermaß an natürlicher Nahrung liegen wird. Muscheln, Schnecken und Co. sind zu genüge vorhanden…

Um die kleinen Fische hat sich wohl vor allem der Kormoran gekümmert, was den großen noch mehr Nahrung verschafft hat.

Der See soll zukünftig der Natur und dem Mensch zugleich als Rückzugs- und Erholungsort dienen. Aus diesem Grund gibt es auch nur vier Plätze am gesamten See mit Platz für jeweils 2-3 Angler. Der Rest des Ufers plus Flachwasserzone und Inseln steht alleine der Natur zur Verfügung.

Befreundete Jugendgruppen von Angelvereinen haben die Möglichkeit, am See zu angeln und an verschiedenen Projekten rund ums Angeln, Naturschutz und Gewässerpflege teilzunehmen.

 

Finanzieren soll sich der See zumindest teilweise aus den Einnahmen durch den Verkauf von Angellizenzen in einem begrenzten Rahmen. Wer also auf einen neuen kommerziellen Paylake gehofft hat, der wird nun leider enttäuscht sein.